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| ························› programm ··› mailverteiler ·· 01/2004 | |||||
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Der filmclub münster wurde bereits am 11. Juni 1948 als Filmclub der britischen Besatzungszone gegründet. Damit ist er der älteste noch existierende Filmclub Deutschlands! Die Ziele der Gründer waren, im Nachkriegsdeutschland ein Verständnis für „Film“ als eigenständiges Kunstwerk zu wecken und den Grundstein für ein neues politisches wie kulturelles Bewusstsein zu legen. Nachdem Studenten einstweilen das Abspiel der Filme übernommen hatten, wurden danach die Volkshochschule und der Westfälische Kunstverein Träger des Filmclubs. 1995 übernahm die Filmwerkstatt zusammen mit den Münsterschen Filmtheaterbetrieben im Rahmen einer Umstrukturierung die Leitung des filmclubs münster. Weitere Träger sind die Volkshochschule Münster und der Westfälische Kunstverein. Aktuelle Informationen im Programmheft oder in der KINOaktuell. Wenn Sie aktuelle Nachrichten zum Programm des filmclubs haben möchten, nehmen wir Sie gerne in unseren email-Verteiler auf.
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„Der Körper des Autoren“ Es gibt ein paar Texte über Film, die mich in den letzten 2 Jahren angeregt haben; daraus resultierten Notizen auf unübersichtlich verstreuten Blättern, Gespräche mit aufmerksamen Menschen, und Texte über Film. Das flog vorbei und irgendwann war dabei die Idee, einige der Filme sich anzusehen, der Dokumentarfilme. Teilweise kannte ich sie, wollte sie wiedersehen, einige kannte ich nicht. Die Texte hatten mich hochgradig neugierig gemacht. So wie Texte das können. Ich habe an ihnen gesaugt; das wäre nicht falsch zu sagen. Also möchte ich es probieren; eine Anordnung von Vorführungen, die nur teilweise historisch ist, eher der Versuch die Filme und ihre Autoren räumlich nebeneinander zu betrachten. Der illusionäre Raum soll durch Wortbeiträge hergestellt werden, das ist die Absicht: meine und durch von mir ausgesuchte Zitate aus den erwähnten Texten. Vielleicht eine Demonstration wie tiefliegende Besessenheiten zum Ausdruck drängen, konditioniert durch zeitgemässe Technologie und durch ein zeitgemässes Klima von Dringlichkeiten. Der Filmmacher, der Autor hat seine eigene Befindlichkeit, seine narzisstischen und historischen Wunden und Freuden. Diese erheben ihre Stimme; und so etwas wie der Drang zur Verallgemeinerung bringen ihn dazu, andere Stimmen zu sammeln, meine ich, Dutzende. Damit sind nicht nur Worte gemeint, sondern auch Gesten, Bewegungsabläufe, Musiken, Geräusche – alles wird eingesammelt, lagert und dialogisiert mit den eigenen Stimmen im Kopf/Körper des Autoren: Widerstreit und Innendruck. Das verlangt nach Formulierung. Mit Glück und irgendwie ergatterter Finanzierung gelingt das manchmal: ein Produkt entsteht. So komme ich zu meinem Stichwort, zur ersten Überschrift, die mir einfiel: ‚Der Körper des Autoren‘. (Klaus Wildenhahn)
Filme von Klaus Wildenhahn
Mi 07.01. 17:30
So 11.01. 15:30
Mi 14.01. 17:30 Lesungen
So 18.01. 15:30
So 18.01. 17:30
Mi 21.01. 17:30
So 25.01. 16:15
So 25.01. 18:15
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Veranstalter:
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filmclub |
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Programm |
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