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»I ask my friends to send stories and videotapes. For the stories I ask for things that are true. The topics can be anything. I ask for short reports on things that have happened in the world. For the tapes I say, "Don't make me anything special — send what you have." I say, "I'm sure that whatever you choose is bound to be right."«
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INSTRUCTIONS FOR FORGETTING
Ein Darsteller befindet sich in einem Raum, inmitten vereinzelter Monitore,
Videogeräte, Kabel und unordentlicher Stapel von Videokassetten und spult
die Bilder auf den Monitoren vor und zurück. Dieser Rhythmus strukturiert
die Erzählung, treibt sie voran oder zieht sie in qualvoller Langsamkeit in
die Länge.
INSTRUCTIONS FOR FORGETTING ist ein intimer Essay zwischen persönlichen
Erfahrungen und den Ereignissen, die uns umgeben. Anhand von Fragmenten
werden Geschichten erzählt, unfertige Dialoge und Spekulationen geäußert.
Als Basismaterial dienen Tim Etchells Interviews, Briefe, Videoaufnahmen von
Freunden und Einspielungen von Weltereignissen. Er nützt das Medium Video
wie einen Container mit Bildern und Erinnerungen. Aus der selektiven
Konfrontation von Bild und Text, von Ereignis und Narration gestaltet er
unterschiedliche Versionen von Wahrheit und Unwahrheit, von Fiktion und
Interpretation.
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